15.April 2026
Athen
Apostelgeschichte 17, 31 + 32
Denn der Tag ist schon festgesetzt, an dem Gott alle Menschen richten wird; ja, er wird ein gerechtes Urteil sprechen, und zwar durch einen Mann, den er selbst dazu bestimmt hat. Er hat ihn darin bestätigt, indem er ihn von den Toten auferweckte.« Als Paulus von der Auferstehung der Toten sprach, begannen einige zu spotten, andere aber meinten: »Darüber wollen wir später noch mehr von dir hören.« Paulus verließ jetzt die Versammlung.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Griechenland ist ein wunderschönes Urlaubsland! Die Insel Korfu gehört zu den TOP-Urlaubszielen. Korfu-Stadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Das berühmte Liston im Herzen der Stadt mit seinen Arkaden, Cafés und Restaurants zeigt die heutige Briefmarke.
Auf dieser Insel war der Apostel Paulus nicht, als er in Griechenland unterwegs war. Wir wissen aus der Apostelgeschichte, dass er auch in Athen war (Kapitel 17, 16 f). Dort predigte er öffentlich das Evangelium. Genau wie heute waren auch damals die Kritiker sofort zur Stelle. Paulus wurde als Schwätzer verspottet.
Doch davon ließ sich Paulus nicht beeindrucken. Als er von einigen Philosophen eingeladen wurde, auf dem Aeropag von seiner Religion zu berichten, ging er mit. Der Aeropag war der Ort, an dem das oberste griechische Gericht seinen Sitz hatte. Paulus nutzte die Chance. Lange hörte man ihm zu. Doch als er von der Auferstehung der Toten sprach, wurde seine Predigt von den Spöttern abgebrochen. Andere sagten: komm morgen wieder...!
Was Paulus erlebte, erfahren auch heute noch Christen in aller Welt. Wenn es um die Auferstehung Jesu geht, verlieren viele Zuhörer das Interesse. Oft ernten wir Christen nur noch ein Lächeln. Oder wir werden auf morgen, auf irgendwann vertröstet. „Für heute ist genug....“. Da will uns niemand mehr zuhören.
Doch auch das Gegenteil dürfen wir erfahren, wenn wir von Jesus Christus reden: Menschen öffnen sich für den Glauben an den lebendigen Gott. In Vers 34 wird berichtet: „Einige Leute schlossen sich ihm an und fanden zum Glauben. Darunter waren Dionysius, ein Mitglied des Stadtrats, eine Frau, die Damaris hieß, und manche andere.“
Ich bin überzeugt, dass es Gott selbst war, der diesen Menschen den Glauben eröffnet hat. Ich denke da an Sprüche 20, 12: „Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.“ Es ist ein Geschenk, wenn Gott einem Hörer des Evangeliums ein offenes Ohr für sein Wort schenkt. Es ist Gnade Gottes, wenn wir mit Augen des Herzens Jesus Christus als Retter und Erlöser erkennen dürfen.
Vielleicht gehören Sie wie Dionysus und Damaris zu den Menschen, denen Gott ein hörendes Ohr für sein Evangelium und ein sehendes Auge für Jesus Christus geschenkt hat. Dann freuen Sie sich! Seien Sie dankbar und mutig! Bezeugen Sie immer wieder den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, der den Tod überwunden hat und der wieder kommen wird, um Gerechtigkeit zu schaffen.
Vielen Dank, dass Sie mich besucht und mir zugehört haben. Ich wünsche Ihnen ein mutiges und frohes Bekenntnis zu unserem Herrn Jesus Christus. Ich freue mich, wenn Sie mich bei der nächsten Kurzpredigt am 1.Mai wieder besuchen.
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