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Sie erhalten ab heute eine Auslegung zu Psalm 23, einem Psalm Davids. „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Das Matthäus-Evangeliums werde ich zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

 

Meine deutschsprachigen Leser lade ich ein, meine Predigt für Sonntag, 22.3. zu hören. Thema ist  „Hoffnung und Trost“, der Bibeltext ist Jesaja 66, 10 – 14. Sie finden die Predigt unter www.nord-ost-gemeinde.de

 

„Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“ Psalm 23.2 am 1. April

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23, Vers 1

 

Liebe Leser,

 

die Corona-Krise hat mir deutlich gezeigt, in welchem Überfluss ich bisher gelebt habe. Zum ersten Mal in meinem Leben stand ich im Supermarkt und konnte nicht kaufen, was ich wollte. Viele Regale waren leer. Der Kampf um das Toilettenpapier hatte begonnen. Mehl fehlte auch. Nudeln waren Mangelware. In anderen Ländern soll es ähnlich gewesen sein. In Spanien und Italien sollen die Kunden auch vor leeren Weinregalen gestanden sein. Also doch ein Mangel?

 

Wenn mein Anspruch ist, dass ich alles und zu jederzeit und unbegrenzt haben kann, dann erlebe ich leere Regale als Mangel. Welches Maß lege ich eigentlich an, wenn ich von Mangel rede? Welche Ansprüche habe ich an meine Gesundheit? Welche Ansprüche an mein Geld, mein Glück?

 

David, vom Schafhirten zum König über das biblische Israel berufen, beginnt mit der fundamental wichtigen Aussage: Der HERR ist mein Hirte. Das ist der Grund für alles, was danach kommt. Das ist das Fundament, auf dem sich der Psalm 23 aufbaut. Ich vergleiche das mit dem berühmten schiefen Turm von Pisa. Die Leute damals bauten den Turm auf lehmigem Morast und Sand. Unter dem Gewicht der ersten Stockwerke verformte sich der Untergrund und der Turm kam in eine Schieflage.

 

David legt in diesem Psalm ein Glaubens-Fundament, das fest steht, das aus Fels ist: Der HERR ist mein Hirte. Darauf baut sich alles auf. Das ist der Grund meines Glaubens, das feste Fundament. Dieser HERR hat sich uns vorgestellt: es ist Jesus Christus. Er sagt: ICH bin der gute Hirte (Johannes-Evangelium 10, 14). Ich darf also sagen: Jesus Christus ist mein guter Hirte; mir wird nichts mangeln.

 

„Mein Hirte“, sagt David. Ich weiß nicht, ob Sie das auch sagen können. Ich hoffe es. „Mein Hirte“ bedeutet eine ganz persönliche Beziehung zu diesem Hirten Jesus Christus. Darauf kommt es an! Jesus Christus sagt in Joh.10, 14: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich“. Hirte und Schafe gehören zusammen. Jesus Christus und Sie, Sie gehören zusammen. Er will Ihr guter Hirte sein. Er kennt Sie und weiß, wie es Ihnen heute geht.

 

Wer sagen kann „Jesus Christus ist mein guter Hirte“, der legt sein Leben ganz in die Fürsorge Gottes. Der vertraut heute und morgen der liebenden Fürsorge Gottes. Der weiß, dass Gott alle meine Bedürfnisse kennt. Deshalb kann ich dankbar beten: mir wird nichts mangeln.

 

Ich werde nicht alles haben, was ich mir wünsche. Es können auch Zeiten kommen, in denen mir dieses oder jenes fehlen wird. Es werden sogar Zeiten kommen des Alters und der Krankheit. Und dennoch habe ich keinen Mangel. Ich habe keinen Mangel an seinem Trost. Ich habe keinen Mangel an Gottes Liebe. Ich habe keinen Mangel an Zufriedenheit. Weil Jesus Christus mein Friede ist.

 

Nie wird mich Jesus Christus, mein guter Hirte, allein lassen, hilflos und schutzlos. Was immer geschieht, mein guter Hirte begleitet mich auf meinen weiteren Lebenswegen. „Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“

 

Ich lade Sie ein, in den kommenden Wochen darüber nachzudenken. Schauen Sie doch einfach mal wieder vorbei.

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und seine Bewahrung für Leib, Seele und Geist! Gott schütze Sie und Ihre Familien, Ihre Gemeinde.

 

Danke, dass Sie für die Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus beten. Danke, dass Sie für mich beten.

 

 

 

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